Diebstahlskriminalität im Wandel

Die am 2. April 2025 veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2024 zeigt interessante Entwicklungen: Von den insgesamt rund 5,8 Millionen registrierten Straftaten entfällt etwa ein Drittel (1,94 Millionen Fälle) auf Diebstahlsdelikte.

Trotz eines leichten Rückgangs von 1,6 % im Vergleich zum Vorjahr liegt das Niveau der Diebstähle weiterhin über dem Vor-Corona-Jahr 2019. Die Trends innerhalb der Deliktgruppen variieren jedoch stark: Während Laden- (-5,0 %) und Fahrraddiebstähle (-6,9 %) sanken, verzeichnete der Wohnungseinbruch (+0,8 %) einen leichten Anstieg, bleibt aber auf einem historisch niedrigen Niveau.

Auffällig sind die Differenzen bei der Aufklärungsquote: Während sie beim Ladendiebstahl dank Entdeckung „auf frischer Tat“ bei stolzen 89,3 % liegt, werden beim Taschendiebstahl lediglich 6,9 % der Fälle gelöst. Auch das Dunkelfeld bleibt groß – nur etwa jede zweite Tat wird überhaupt zur Anzeige gebracht.

Weitere detaillierte Informationen zur Kriminalitätsentwicklung und Prävention finden Sie in der Originalquelle.

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